Zittau – Wo das Herz für Vielfalt schlägt.

Ein Blick hinter die Kulissen der Niederlassung Zittau.

Zittau ist nicht nur eine historische Stadt im Dreiländereck und verbindet mittelalterliches Flair, Gebirge und Internationalität, sondern auch ein besonders schöner Standort unserer Connex. Als prämierte Sportstadt lebt die kleine Stadt Ehrgeiz, Entwicklung und Austausch. Das zeigt sich deutlich im breiten Mandatsportfolio und der Vielfalt und Kreativität mit der Beratungen durchgeführt und Lösungsansätze für Steuer- und Wirtschaftsprobleme gefunden werden. Doch was macht die Niederlassung eigentlich besonders? Wir haben bei Niederlassungsleiterin Renate Victor nachgefragt.

Wer ist die Niederlassungsleiterin von Zittau?

Ich bin Renate Victor und seit 2003 als Steuerberaterin und Niederlassungsleiterin für die Connex in Zittau tätig. Zunächst war ich für die RTA, die dann ja zur Connex geworden ist, im Einsatz.  

Seit 1997 bin ich Steuerberaterin, seit 1992 arbeite ich in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Bis 2001 war ich Wahlberliner und für eine Berliner Kanzlei tätig.

Sehr regelmäßig schreibe ich für die “Handwerk aktuell” zu aktuellen Themen aus Steuer und Wirtschaft.

Was schätzen Sie an der Niederlassung in Zittau besonders?

Ich würde sagen die VIELFALT. Zittau steht für grenzenloses Zusammenarbeiten- und Zusammenleben und auch mein Herz schlägt dafür.

Wir sind Allrounder, müssen uns in alles reindenken und sind keine Spezialisten. Wir sind erster Ansprechpartner, auch wenn wir nur weitervermitteln, weil es gar nicht unsere Fachgebiete sind. Wir sind Teil eines Netzwerkes und Netzwerker, wir verbinden (CONNEX als Connect).

Da wir vielseitig aufgestellt sind, möchten wir auch den Mandanten umfassend beraten und leben und lieben das „Alles- aus- einer –Hand-Prinzip“. Und das Vorort Dasein, regional und persönlich. Besonders wichtig ist uns in Zittau, dass der Mandant als Mensch im Mittelpunkt steht und auch gesehen wird.

Was ist Erfolg für Zittau?

Wir empfinden es als größten Erfolg, dass man uns immer wieder fragt, weil man weiß und es uns immer wieder zutraut, dass wir eine Antwort finden können. Also Erfolg. der darin liegt, gefragt zu sein. Denn es sind die vielen kleinen, die zählen (Termintreue und auch Schnelligkeit sowie Gründlichkeit, routiniertes Arbeiten, aber auch immer wieder „technisch“ Neues bewältigen (Updates der Software, neue Steuerformulare, neue Vorschriften, Begleiten von besonderen Situationen der  Mandanten (in Gründung, in der Nachfolge, in Wachstum, in Schwierigkeiten). Mandanten, Mitarbeiter und andere (auch Finanzamt oder Sozialversicherungsträger), die uns Anerkennung geben sind ebenso Teil des Erfolgs.. Selbstverständlich haben wir uns über einen Erfolg bei Gericht gefreut, der auch in die Medien gekommen ist, aber darauf sollte unseres Erachtens nicht der Fokus sein.

Wer sind die Mandanten in Zittau?

Wir betreuen in Zittau hauptsächlich viele mittlere, kleine und Kleinstmandate, quer durch alle Branchen (Gastronomie, Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Bildungseinrichtungen, Gartenbau, Landwirte, Soloselbständige..….) betreut, also ein richtiger „Gemischtwarenladen“.

Zusätzlich sind wir auch landwirtschaftliche Buchstelle und beraten als Steuerberater für Landwirtschaft auch kleinere bis mittlere Landwirte. Gemeinnützige Unternehmen vom kleinen Verein bis zu größeren, auch wirtschaftlich tätigen Vereinen und gemeinnützigen GmbHs /Stiftung gehören ebenso zu unserer Klientel wie viele Freiberufler (insbesondere Heilberufe, Rechtsanwälte und andere…). Wir haben aber auch ein Herz für private Vermieter, Arbeitnehmermandate, für Rentner, Künstler und natürlich für tschechische Mandanten unsere direkten Nachbarn, die wir gerade in der Coronakrise schmerzlich vermissen.

Drei Fragen an die Niederlassungsleiterin:

Welche steuerliche Vorschrift, würden Sie gerne abschaffen, wenn Sie könnten?

Alle, die über das Ziel hinausschießen (schlecht umgesetzt oder zu formal, zu auslegungsbedürftig, zu streitanfällig sind). Also sehr viele. In letzter Zeit beschäftigt und verärgert mich enorm das sog. „Kassengesetz“. Dieses ist bei bargeldintensiven Mandanten relevant und insbesondere bekannt durch die sozialen Medien. Der Unsinn mit der Belegausgabepflicht polarisiert sehr, wie man im „Bäckereivideo“ mit  Papiermüll durch Belegdruckerei sieht.

Was hat Sie zuletzt positiv überrascht?

Ein Arbeitnehmer eines Mandanten, der angesichts der jährlichen Gehaltserhöhungen meinte, dass  es ihn geradezu „beschäme“, dass es doch schon längst gut ausreiche und dieses „Immer mehr“ ihn eher irritiere. Warum hat es mich überrascht? Weil wir in unserem wirtschaftlichen Denken ja eher davon ausgehen, dass Wachstum immer gut ist und dass jeder immer mehr verdienen möchte. Warum finde ich das positiv? Weil es uns möglich macht, ganz neue Wege zu beschreiten und uns auch neue, andere Ziele zu stecken.

Eine letzte Frage für Interessenten und Bewerber. Was ist für Sie ein guter Chef?

Ein idealer Chef ist für mich einer der seinen Mitarbeitern viel zutraut und Raum für eigenverantwortliches Arbeiten gibt (also ein gewisses LAISSEZ-faire praktiziert), aber bei Bedarf unterstützend zur Seite steht.

Sie wollen mehr? Sie wollen Teil dieses engagierten Teams werden, für das Freiraum und Selbständigkeit grundlegend sind? Dann bewerben Sie sich hier.