Woran erkenne ich (m)einen Traumjob?

Es klingt so einfach und ist so schwer, die Wahl des richtigen Jobs. Was sich im ersten Moment noch traumhaft anhört, kann nach wenigen Wochen schon zum persönlichen Alptraum mutieren. Dabei liegt es oft nur in der eigenen Leidensfähigkeit und Bequemlichkeit, sich für den Traumjob zu entscheiden.

Woran erkenne ich den Job, der zu mir passt?

Die meisten Menschen werden zu Job-Nomaden, wenn es darum geht, den eigenen Zielen gerecht werden zu wollen. Sie probieren verschiedene Jobs aus und wechseln regelmäßig die Unternehmen und Aufgabenfelder durch. Der Zauber des Anfangs weicht dann aber doch immer schneller der Alltagsroutine und der Frage „Bin ich hier eigentlich richtig?“. Der Wunsch nach Beständigkeit wächst von Job zu Job und auch die Unsicherheit, was man sich eigentlich wünscht. Spätestens mit Mitte dreißig sollte man ja auch mal langsam angekommen sein und wissen wohin die Reise geht. Immerhin haben Sie ja ein Privatleben und Planbarkeit wird irgendwann zur Notwendigkeit. Daher stellen Sie sich diese Fragen:

  1. Gehen Sie gerne auf Arbeit? Ist die Antwort ein „Nein“, sollten Sie sich direkt umorientieren. Das Leben ist zu kurz für eine dauerhafte berufliche Fehlentscheidung. Zu unseren Traumjobs geht es übrigens hier entlang. Sind Sie unsicher? Dann achten Sie mal darauf was überwiegt. Nicht nur Montags sollten Sie enthusiastisch sein und sich ein wenig auf Ihre Aufgaben freuen können.
  2. Fühlen Sie sich gefordert und anerkannt? Eine ganz wichtige Komponente ist immer die eigene Wertigkeit. Sie sollten weder Gefahr laufen im Burnout zu enden, noch im Boreout, der gelebten Langeweile am Arbeitsplatz. Das Ihre Leistungen darüber hinaus auch noch anerkannt und überhaupt wahrgenommen werden sollten, ist nicht nur für Ihre Psyche wichtig, sondern auch für Ihr körperliches Wohlbefinden.
  3.  Können Sie sich entwickeln? Nicht jeder strebt gleich den Chefsessel an, aber es ist dennoch wichtig, dass Sie nicht auf einer Bildungsstufe vermodern. Entwicklung gehört zum Leben dazu und hält Sie motiviert und jung. Wenn Sie bei Ihrer Arbeit regelmäßig Neues lernen, ist das nicht nur für Ihren Arbeitgeber gut, sondern vor allem für Sie.
  4. Macht Ihnen die Arbeit Spaß? Diese Frage ist nicht pauschal mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten, denn schließlich müssen Kollegen, Unternehmen, Rahmenbedingungen und Aufgaben passen. Das ist sicherlich nicht jeden Tag der Fall, aber eine überwiegende Tendenz sollte es schon geben. Können Sie hier ein klares „ja“ sagen, arbeiten Sie entweder schon bei der Connex oder sind auf dem richtigen Weg. Eine Tätigkeit kann man überall finden, einen Job der zur Berufung wird, leider nicht. Achten Sie also genau auf Ihre Impulse und Eindrücke und reagieren Sie umgehend, wenn die Antwort eher negativ ausfallen sollte.
  5. Passt das Unternehmen zu mir? Eigentlich eine Frage, die man sich schon vor der Bewerbung stellen sollte aber die oft zu kurz kommt. Passt das Unternehmen zu Ihnen? Teilen Sie dessen Werte und Maßstäbe? Sind Sie einverstanden mit dem Arbeitsklima und der Firmenphilosophie?

Was kann ich tun, damit mein Job zum Traumjob wird?

Auch hier gibt es nicht das eine Rezept aber ganz sicher eine Reihe von Dingen, die Sie selber beeinflussen können.

  • Fragen Sie sich nicht gleich beim Aufstehen, ob Sie einen Traumjob haben. Wer frühs aus dem Bett gezerrt wird, wird vermutlich nicht viel gut finden. Fragen Sie sich zur Mittagspause, wie Sie Ihren Job empfinden. Fühlen Sie sich immer noch nicht angekommen, könnte was dran sein am negativen Bauchgefühl.
  • Hauptwechselgrund ist immer der Chef. Wenn Sie täglich mit einem Choleriker zu tun haben, kann der schönste Job der Welt zur Katastrophe werden. Prüfen Sie für sich, welche Berührungspunkte Sie haben und ob Sie diese Situation mit nach Hause nehmen. Ist das der Fall, ist der Job nicht Ihr Traumjob.
  • Was ist eigentlich Ihr Job? Gerade die chronisch unzufriedenen Mitarbeiter hinterfragen viel zu wenig, was sie eigentlich genau tun und welche Tätigkeiten konkret stören. Manchmal ist es gar nicht der Job, sondern nur eine einzelne Störquelle, die von der Berufung trennt.
  • Geben Sie sich die Chance auf einen Traumjob! Wenn Sie eine echte Bestandsaufnahme durchgeführt haben, kommen Sie möglicherweise zu der Erkenntnis, dass gar nicht der Job nervt, sondern nur eine der Rahmenbedingungen. Musik vom Nachbartisch, Bürokratie, fieser Rechner und Inflexibilität. Daran lässt sich doch arbeiten! Sehen Sie nicht gleich negativ, was nur störend ist und leicht zur Berufung werden kann.

Wenn Sie jetzt das Bedürfnis haben, sich einen Job mit Wertschätzung, Anerkennung und funktionierender Work-Live-Balance zu suchen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Hier geht es zu unseren Stellen.