Hitze im Büro: So bewahren Sie einen kühlen Kopf

Diesen Monat sind die ersten Hitzewellen für Deutschland angesagt. Perfekt um am See ein bisschen zu entspannen und seine Bräune aufzufrischen oder? Doch das kann nicht jeder: Während der eine oder andere Urlaub hat oder seine Arbeitszeiten flexible einteilen kann, ist ein Großteil der deutschen Arbeitnehmer ans Büro gebunden. Wie Sie trotzdem einen kühlen Kopf bewahren und der Hitze am Arbeitsplatz entkommen können, verraten wir hier.

Nicht jedes Büro ist mit einer Klimaanlage ausgestattet. Ganz im Gegenteil sind viele Büros mit großen Fensterfronten versehen und dazu auch noch starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Da können im Sommer die Temperaturen schon mal schnell steigen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann sich sogar auf die Gesundheit und das Wohlbefinden ausüben: Kopfschmerzen, Schwindel, Ermüdung und Kreislaufprobleme treten häufig auf.  

Obwohl die Hitze im Büro ein hoher Belastungsfaktor ist, gibt es kein gesetzliches Hitzefrei wie man es aus der Schule kennt. Wie übersteht man den Sommer im Büro also, wenn der Urlaub noch auf sich warten lässt? Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks wird das Ganze schon angenehmer.

  1. Clever lüften: Öffnen Sie die Fenster nur vor 10 Uhr früh, weil danach die Luft schon aufgewärmt ist. Versuchen Sie in der Zeit einen guten Durchzug zu erzeugen.
  2. Ventilatoren: Eine frische Brise bringt immer gute Abkühlung. Stellen Sie den Ventilator besser unter den Schreibtisch gerichtet auf Beine oder Füße. So vermeiden Sie Verkühlung, Erkältung und bekommen keinen Zug. Sie haben keinen Ventilator im Büro? Für wenig Geld gibt es bereits kleine USB-Ventilatoren, die man einfach an den PC oder an das Handy anschließen kann. Ein klassischer Fächer kann sonst auch Abhilfe leisten.
  3. Kleidung anpassen: In vielen Büros und Branchen herrschen immer noch gewisse Kleiderordnungen, die eingehalten werden müssen. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzen. Vielleicht kann man sich mit ein, zwei Abänderungen arrangieren und der Hitze etwas entgegenwirken, ohne dass jeder in Hawaii-Hemd und Flipflops auftaucht.
  4. Richtige Ernährung: Auch die Ernährung ist ein wichtiger Faktor, der das Schwitzen beeinflussen kann. Neben viel Flüssigkeit sollten Sie vor allem leichtes Mittagessen zu sich nehmen, damit kein komatöser Mittagsschlaf droht und der Körper noch mehr zu tun hat. Obst, Salat oder Fisch eignen sich hier besonders gut.
  5. Kleine Abkühlung für zwischendurch:  Der Pool oder der See sind meist leider doch zu weit weg vom Arbeitsplatz. Aber ein kaltes Fußbad oder die Hände unter kaltem Wasser abspülen kann Wunder bewirken. Auch lässt sich eine Wärmflasche umfunktionieren: Kaltes Wasser einfüllen und ins Eisfach legen. T-Shirts, Einlegesohlen oder Hüten lassen sich auch einfrieren (am besten in einer Tüte, damit sich keine Eiskristalle bilden) und bringen Abkühlung auf die Haut.