Berufswunsch „Steuern“. Wie wird man Steuerberater?

Wie wird man Steuerberater?

Die Grundvoraussetzung für den Berufsstand ist das Fehlen von Vorstrafen, ein fester Wohnsitz, geordnete wirtschaftliche Verhältnisse und dass kein Beruf ausgeübt wird, der unvereinbar mit der Steuerbranche ist. Sind diese Bedingungen erfüllt, steht der Karriere nichts im Weg.

Verschiedene Wege führen in die Steuerberatung. Steuerberater müssen eine Steuerberaterprüfung ablegen. Studienabsolventen können dies nach zwei bzw. drei Jahren Berufserfahrung angehen. Interessenten mit Ausbildungsabschlüssen wie Steuerfachangestellte, Steuerfachwirte und Bilanzbuchalter können die Prüfung nach sieben bis zehn Berufsjahren ablegen. Daneben gibt es noch den Weg des Dualen Studiums, welches Theorie und Praxis vereint. Da hier ein hoher Praxisbezug besteht und ein Studium an der Hochschule erfolgt, ist das Ablegen der Steuerberaterprüfung bereits nach zwei bis drei Berufsjahren möglich.

Die Prüfung zum Steuerberater gilt als eine der schwersten Berufsprüfungen in Deutschland. Die zahlreichen Absolventen haben sich ihren Abschluss mit Leistung und Fleiß verdient und können zurecht stolz auf sich sein.

Der Zugang zur Steuerberaterprüfung wird erst nach einer Anzahl von Berufsjahren gewährt, welche abhängig vom Bildungsabschluss und der nachweisbaren Berufspraxis ist. Die Prüfung selbst besteht aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Die schriftliche Prüfung muss an drei aufeinander folgenden Tagen in Bereichen wie Verfahrensrecht, Umsatzsteuerrecht und Erschaftsteuerrecht, Ertragssteuerrecht und Bilanzsteuerrecht erbracht werden. Nach der schriftlichen Prüfung folgt im Folgejahr die mündliche Prüfung. Diese besteht aus einer 90-minütigen Prüfung mit Fragen aus sechs Prüfungsgebieten.