Berufsschulalltag mit Michael

Du denkst darüber nach eine Ausbildung anzufangen? Du willst noch einmal die Schulbank drücken, aber weißt nicht so recht, was Du erwarten sollst? Michael, einer unserer Azubis des ersten Lehrjahrs in der Niederlassung Dresden, hat uns seinen Berufsschulalltag geschildert. Dabei kam so manche Überraschung zum Vorschein…

Die Berufsschulklasse

„Ich besuche im Rahmen meiner Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten die Berufsschule in Dresden. Unsere Klasse ist ein bunter, lustiger Haufen – es gibt Jüngere und Ältere, einige mit und andere ohne Vorkenntnisse. Aber alle verfolgen das gleiche Ziel – den Abschluss zum Steuerfachangestellten. Alles beginnt 7:45 Uhr, wenn es zum Unterrichtsbeginn klingelt. Die Lehrerin betritt den Raum und los geht es.“

Konten buchen zum Wochenbeginn

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Azubi Michael aus der Niederlassung Dresden

Montag, noch schlaftrunken vom Wochenende, starten wir direkt mit Rechnungswesen durch, eines der Fächer, die später nicht nur in der Abschlussprüfung relevant sind, sondern auch thematisch in der Praxis der Steuerberatung einen Großteil ausmachen. Hier lernen wir die Finanzbuchhaltung kennen: Was wird wie gebucht, was muss beachtet werden und warum machen wir das überhaupt? Wir lernen das Buchen noch klassisch auf die alte Weise – auf Papier (mit sogenannten T-Konten).

Heutzutage dagegen nutzt man natürlich, dem technischen Fortschritt sei Dank, Software, die das Buchen, gerade das von vielen Belegen, stark vereinfacht. In der Kanzlei wurde ich von meiner Ausbilderin schon vor dem ersten Besuch der Berufsschule in die Finanzbuchführung eingeführt: Wie bucht man die Kasse, bei welchen Belegen/Rechnungen muss ich besonders auf die Umsatzsteuer achten etc.

Fristen und die wichtigsten Gesetze nicht vergessen

„Im Fach Steuerlehre lernten wir von Beginn an, Fristen nach Gesetz zu berechnen: An welchem Tag zählt der Bescheid als bekannt gegeben, wie lange habe ich dann Zeit, Einspruch einzulegen… hier trifft der Spruch Zeit ist Geld ins Volle, denn wenn die Frist  nicht eingehalten wird und dadurch die Steuerschuld zu spät oder gar nicht bezahlt wurde, fallen schnell Verspätungs- und Säumniszuschläge, ausgestellt vom Finanzamt, an – und das will man natürlich vermeiden.

In der Allgemeinen Wirtschaftslehre, kurz AWL, werden uns zurzeit wichtige Gesetze z.B. in Verbindung mit Arbeitsverträgen, Kündigungsschutz und Mutterschutz gezeigt – wichtige Themen, die nicht nur prüfungsrelevant sind, sondern auch neue Kenntnisse für das eigene Leben bringen.“

Sprachlich fit mit Englisch und Deutsch

„Auch Englisch und Deutsch sind wieder mit an Bord. In Englisch geht es vor allem darum, einen Dialog führen zu können, in Deutsch dagegen, sich professionell auf dem Papier auszudrücken. Was mich persönlich überraschte, war das wohl jedem bekannte Schulfach: Sport. Etwas Bewegung schadet niemandem, vor allem bei Bürojobs – und gerade Volleyball bietet einen schönen Ausgleich und Abschluss vom Berufsschulalltag.“

Zum Wochenausklang zurück in die Kanzlei

„Mittwoch bis Freitag wirke ich dann in der Kanzlei mit. Postein- und -ausgang, Buchen der Finanzbuchhaltung oder auch Korrekturlesen von Abschlüssen gehören dabei zu meinen Aufgaben, genauso wie den Empfang zu übernehmen und kurzzeitig Mandaten zu betreuen bis die Kollegin kommt. Hier greifen Praxis und Theorie wunderbar ineinander.

Zusammengefasst bin ich froh, meine Ausbildung bei der Connex begonnen zu haben. Nette Kollegen, eine tolle Atmosphäre und viel Wissen, welches man buchstäblich aufsaugt. Eine klare Empfehlung meinerseits.“

 

Hast auch Du Lust auf eine Ausbildung bei uns? Dann besuch uns auf der Connex-Webseite, um mehr zu unseren aktuellen Ausbildungsangeboten und BA-Studienplätzen.