BA-Studium an der Niederlassung Niesky

Im Gespräch mit unserer BA-Studentin Lisa.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die „Digitalisierung“ eines der zentralen Themen auch in der Steuerbranche ist. Unsere BA-Studentin Lisa hat sich die Frage gestellt, welcher Effizienzgewinn in der Auftragsbuchführung möglich ist.

Wie gut funktioniert Digitalisierung in der Steuerbranche?

Derzeit ist Lisa unsere BA-Studentin in Niesky. Sie lebt und liebt mit Leidenschaft in der Kleinstadt-Gemeinschaft und beschäftigt sich mit den Alltagsproblemen der Region. Dazu gehören die schlechte Internetversorgung des Gebietes und der hohe Altersdurchschnitt der Bevölkerung. Mit dem Beginn ihres Studiums des „Steuer- und Prüfungswesens und Consultings“ an der BA in Dresden entschied sie sich für eine Richtung, die genau in diesen Bereichen mit besonderen Herausforderungen konfrontiert ist. Die Branche hat zudem häufig mit dem Vorurteil zu kämpfen, nicht besonders modern zu sein.

Hier setzt ihre Arbeit „Effizienzgewinne durch Digitalisierung einer Auftragsbuchführung“ an. Dabei werden die möglichen Arbeitserleichterungen und Effizienzgewinne durch die Digitalisierung beleuchtet. Auf Seiten des Mandanten beispielsweise bei der Zuarbeit von Unterlagen und auf der Seite der Steuerberatung bei deren anschließender Verarbeitung. Kern ihrer These ist, dass weniger die technischen Möglichkeiten, als vielmehr die Akzeptanz die Nutzung behindern. Als Ursache wird fehlerhafte oder unvollständige Kommunikation angenommen. An den Stellen, wo mögliche Verständnisprobleme oder fehlende Rahmenbedingungen diese Arbeitserleichterungen behindern, möchte Lisa Lösungsansätze identifizieren, um Fehlerquellen zu eliminieren.

An ihrer dazu durchgeführten Studie in unserer Connex beteiligten sich schließlich fast 80 Mitarbeiter und lieferten neben einer umfangreichen Datenbasis auch überraschende Erkenntnisse. Nachdem sie die Arbeit verteidigt hat, ist es das Ziel, die Ergebnisse im Unternehmen zu adaptieren und zu einem Baustein für eine weitere Stärkung der Digitalisierungsstrategie der Connex zu machen.

Vom Forschenden zum Schaffenden

Die Corona-Pandemie hat natürlich auch in den gut sortierten Plänen der Studierendenschaft Spuren hinterlassen. So finden Abschlussprüfungen erst im schönsten Hochsommer statt und überschneiden sich mit Bewerbungsphasen für mögliche weiterführende Studien oder dem künftigen Arbeitsplatz. Die wenig überraschenden Folgen sind eine stärkere Unsicherheit und erhöhter Stress.

Unsere BA-Studentin Lisa sieht dagegen schon jetzt sehr optimistisch in die Zukunft. Letztendlich lieferte ihr das Studium nämlich genau das, was sie sich gewünscht hat: Ein sehr breites Fachwissen, eine spannende Branche und mit der Connex ein Unternehmen, welches sie forderte, förderte und auch nach dem Studium eine Perspektive bieten kann.

Wer sich für dieses Studium entscheidet, erwartet eine fast familiäre Gruppensituation, engen Kontakt zu den Dozenten und Kommunikation auf Augenhöhe. Passt dann noch das Unternehmen, steht einer erfolgreichen Studienzeit nichts im Wege. Diese endet im Idealfall mit einem neuen unternehmerischen Ansatz, einer Lösung für Branchenprobleme und für das Unternehmen mit einer neuen Mitarbeiterin im Team. 

Was erwartet einen BA-Studenten in Niesky?

Lisa, die sich selber gerne als „Büromaus“ sieht, entdeckte ihre Begeisterung für die Branche nicht etwas durch ein Praktikum, sondern durch persönliche praktische Erfahrung. Daheim kümmert sie sich bereits seit Jahren um die Buchhaltung ihres im Ort ansässigen Reitvereins. Rechnungen schreiben, Mitgliederanträge bearbeiten, Quartalsauswertungen erstellen und Zuarbeiten für den Steuerberater erledigen weckten ihr Interesse und gaben schließlich den Impuls zur Branchenwahl. Als die Connex-Niederlassung Niesky dann eine BA-Studentin suchte, war die Bewerbung schnell geschrieben. Bereits nach Beginn des Studiums kümmerte sie sich in den Praxiseinsätzen bei der Connex um das tägliche Geschäft. Finanzbuchhaltungen, Einkommenssteuererklärungen und zum Schluss sogar kleinere Jahresabschlüsse ließen die in Dresden erlernte Theorie schnell mit der Praxis verknüpfen. Die schnelle Übernahme von Verantwortung und das damit gezeigte Vertrauen ist sicherlich nicht in jedem Unternehmen selbstverständlich.

Im Arbeitsumfeld empfindet Lisa die in Niesky besonders hohe Anzahl an handwerklichen Betrieben als sehr positiv, verbindet sie doch die Atmosphäre ihres Heimatorts direkt mit der Arbeit im Büro. Das tolle Team unterstützte sie von Beginn an jederzeit mit Rat und Tat, sodass Studium und Berufserfahrung sich ergänzten und der Spagat zwischen Hochschule und Büro gelingen konnte.

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