Azubi-Knigge – Übernahmechancen maximieren

Neu im Betrieb und du willst einen richtig guten Eindruck machen, aber weißt noch gar nicht, was dort zum „guten Ton“ gehört? Kein Problem! Mit unserer Azubi-Knigge wirst du einen hervorragenden Eindruck machen!

Was ziehe ich an?

Die Frage stellen wir uns alle, oftmals sogar mehrmals täglich 😀 Wenn du zu beginn nicht weißt, ob es in deinem Unternehmen eine Kleiderordnung ist, ist das nicht schlimm. Frag einfach freundlich nach. Man wird deine Frage mit Verständnis beantworten. Auch wenn es keine spezifischen Ordnungen zur Kleidung gibt, solltest du trotzdem ein paar Sachen beachten. Saubere Kleidung ist das A und O, das betrifft nicht nur Jeans und T-Shirt, sondern auch die Schuhe. Wenn du nicht weißt, ob bestimmte Stile oder Kleidungsteile in Ordnung sind, kannst du dich auch sehr gut an deinen Kollegen orientieren. Wenn alle in Hemd zur Arbeit kommen, lässt du das T-Shirt und den Kapuzenpulli besser zu Hause.

Wie spreche ich Kollegen und Vorgesetzte richtig an?

Wie bei vielem im Leben gilt: Es wird nach der Hierarchie begrüßt. Dein Chef oder deine Chefin und die neuen KollegInnen entscheiden wie. Auch sollte ein „Hi“ im Berufsalltag durch ein „Guten Morgen“ oder „Guten Tag“ ersetzt werden. Das kommt einfach besser an. Dasselbe betrifft das Siezen. Man sollte alle Kollegen mit „Sie“ ansprechen, bis einem das „Du“ angeboten wird.

Die Pünktlichkeit

Allgemein gilt: Sei lieber zu früh, als zu spät. Unpünktlichkeit ist ein Indikator für Unzuverlässigkeit und das ist nun wirklich nicht gut. Stell deinen Wecker lieber auf eine halbe Stunde eher und plane dir einen gewissen Puffer für den Weg ein. Man kann ja nie wissen.

Telefonieren und E-Mails

Telefonate und E-Mails gehören zum Büro-Alltag wie der Kaffee zum Morgen. Daran lässt sich auch nichts ändern. Aber wie telefoniert man eigentlich richtig und was gehört in eine professionelle E-Mail und was nicht?

Wenn dir von deinem Ausbilder / deiner Ausbilderin oder deinen KollegInnen nichts Bestimmtes gesagt worden ist, meldest du die am Telefon mit Firmennamen und deinem Nachnamen. In großen Firmen wird auch noch die Abteilung oder der Standort genannt. Um das ganze dann noch etwas freundlicher zu machen hängt man einfach ein „Guten Tag“ dran und niemand wird einen Grund haben sich zu beschweren 😉

Zur gelungenen E-Mail gehören neben korrekter Anrede auch die korrekte Rechtschreibung. Und bitte lasst die Smileys weg.

Die private Handynutzung

Vorneweg: Deine Aufmerksamkeit und Konzentration sollte immer auf der Arbeit liegen und nicht auf den Nachrichten oder neusten Instagram-Stories. Es macht immer einen besseren Eindruck, wenn das Handy in der Tasche bleibt und ist oft auch Standard. Sprich deinen Ausbilder / deine Ausbilderin gerne auf die Reglung dazu an.

Wenn du dich an gewisse Umgangsformen hältst, steht dem guten Eindruck so gut wie nichts mehr im Weg. Zu dem guten Umgang ist es jedoch auch sehr wichtig, fleißig und engagiert zu sein. Auch Ordnung halten und gemachte Fehler mittzuteilen und zu kommunizieren ist essentiell. Allem voran steht selbstverständlich der respektvolle Umgang miteinander in jeder Situation. 

Und falls du Fragen hast, dann stelle sie. Es wird dir schon niemand den Kopf abreißen 😉