Informationen zu wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen 2020/21

Corona-Überbrückungshilfen und Außerordentliche Wirtschaftshilfen
– Hilfe für die von den Schließungen im Rahmen der Corona-Pandemie Betroffenen –

Corona-Hilfen auf einen Blick

 

Ergänzend zur dem Schaubild des BMF möchten wir darauf hinweisen, dass die aktuellen staatlichen Programme ständig überarbeitet und geändert werden. Obwohl die Hilfen so unbürokratisch wie möglich sein sollen, schweben noch wesentliche Fragezeichen über vielen Köpfen, sind noch wichtige Punkte ungeklärt. Alle unsere Informationen geben wir nach bestem Wissen und Gewissen. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen erfolgt dies jedoch ohne Gewähr.

Die Bundesregierung und die zuständigen Ministerien Finanzen und Wirtschaft haben sich im Pandemie-Verlauf über umfangreiche wirtschaftliche Hilfen für von den Schließungen Betroffene verständigt.

Überbrückungshilfen I bis III

Nach unserem aktuellen Kenntnisstand (19. März 2021) gliedern sich die Programmteile wie folgt:

Über die Überbrückungshilfe III

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt. Diese Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche.

Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet – maximal aber 1,5 Millionen Euro (drei Millionen Euro für Verbundunternehmen).

Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte, wie Steuerberater und Anwälte. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Zentrale Plattform zur Beantragung der Wirtschaftshilfen des Bundes:
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Neustarthilfe für Soloselbständige

Zum Überbrückungsgeld III gehört auch die „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25% des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen.

Wer genau Corona-Überbrückungshilfe bekommt, wieviel unter welchen Voraussetzungen gezahlt wird und wie der Prozess im Einzelnen abläuft, erläutert das BMWi in seinen FAQs, welche wir Ihnen im Anschluss verlinken.

Bei Fragen sprechen Sie uns bitte an. Wir unterstützen Sie gerne!

FAQs zur „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen” – Erste Phase

FAQs zur „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen” – Zweite Phase

Hinweise zur „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen” – Dritte Phase

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe/Dezemberhilfe“)

Wer ist antragsberechtigt?

Mit der November- und Dezemberhilfe unterstützt die Bundesregierung diejenigen Branchen, die von den Schließungsanordnungen der Länder auf Grundlage der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz unmittelbar oder mittelbar betroffen sind.

Dazu zählen u.a.:

Es erfolgt eine elektronische Antragstellung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer über die Überbrückungshilfe-Plattform. Auch die Auszahlung wird über diese gesteuert.

Bei Fragen sprechen Sie uns bitte auch hierzu an. Wir unterstützen Sie gerne!

FAQs zur „Außerordentlichen Wirtschaftshilfe – Novemberhilfe/Dezemberhilfe“

Weitergehende FAQs zur “Novemberhilfe”